Posts mit dem Label aus allen Zwängen frei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label aus allen Zwängen frei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, September 04, 2017

je klarer der Verstand, je weniger Probleme - Byron Katie

Je klarer dein Verstand wird, 
umso klarer projiziert er ein freundliches Universum, 
und irgendwann merkst du, 
dass du schon sehr lange kein Problem mehr gehabt hast. 

Byron Katie

Wie geht es?
Infos: www.licht-praxis.com 

Donnerstag, März 05, 2015

Worte sind Wegweiser - Eckhart Tolle

7. Es ist so leicht, von der konditionierten Person frei zu werden.


Es ist eine revolutionäre Transformation die Welt ohne all den im Denken angesammelten Ballast wahrzunehmen d.h. du bist frei von der ganzen Person für die du dich aufgrund der Konditionierungen, die du mit dir rumträgst, gehalten hast. Sie sind eine Last geworden, ein schweres Ich. Die Last eines Menschen der Erfüllung, Antwort oder Erleichterung in der Zukunft sucht und nie dort ankommt und dir zwischendurch immer nur Handlungen wiederholt. Der Tag für Tag seine Konditionierung aus der Vergangenheit ausagiert und dabei hofft die Zukunft würde besser  werden. Wie könnte sie das? Die Zukunft wird nur eine Weiterführung der Vergangenheit sein, weil du nur diese in jedem Augenblick ausagierst. Sie kann nicht besser werden solange du im Konditionierten festsitzt.

Es ist verblüffend. Es ist so leichter herauszukommen und doch scheinen es nur wenige zu wissen. Warum bloß?
Es ist fast wie eine Verschwörung, nur nicht von der Befreiung reden.
Ich glaube nicht dass sie je in jeder Tagesschau erwähnt wurde.
Bewahren wir wir lieber stillschweigen darüber. 


Es ist so leicht von der begrenzten kleinen konditionierten Person frei zu werden. Jeder Mensch ist eine kleine Person Selbst als Präsident von diesem oder jenem. Eines Tages bist du nicht mehr Präsident. Du bist alt und plötzlich hast du keine soziale Funktion mehr. Deine gesellschaftliche Stellung ist weg. Oh, wer bin ich denn jetzt? Nur ein alter Mann. 

Dabei kann man so leicht darüber hinausgehen und die Erfüllung nicht mehr durch die Konditionierung suchen, durch den Versuch es besser zu machen, eine bedeutenderer Mensch, eine wichtigere Person zu werden, darauf zu warten das die Welt dir bestätigt bedeutend zu sein, jemand zu sein. Die Welt macht das vielleicht aber unter Umständen ändert sie ihren Sinn wieder und sagte dir schließlich das du ein niemand bist.

Es fängt mit einer so einfachen Sache an wie der den gedanklichen Verstand zurückzulassen und die Aufmerksamkeit auf die Hände zu richten.  Ich sage Hände, für diejenigen die nicht ganzen Körper fühlen können. Beginne mit den Händen. Solltest du den ganzen Körper fühlen können wenn ich Hände sage, dann spürst du eben das gesamte Energiefeld des Körpers. Andernfalls tun es vorerst auch die Hände. Halte daran fest, du kannst umherschauen und den Raum oder die Leute im Raum anschauen und deine Wahrnehmung ist dabei von einer Klarheit die sich nur einstellt wenn der gedankliche, konditioniert der Verstand nicht länger aktiv ist.

Es ist erstaunlich frei zu sein. Es erfordert keine Zeit.
Du kannst gleich jetzt in diesem Augenblick frei sein? 

Eckhart Tolle

*

Montag, Juli 28, 2014

Grimm und Groll - Eckhart Tolle

Grimm und Groll

Klagen ist zwar oft mit der Empfindung der Verärgerung verbunden, aber es kann auch von stärkeren Emotionen wie Wut und anderen Formen des Aufgebrachtseins begleitet werden. So lädt es sich energetisch stärker auf. Dann verwandelt es sich in Grimm, der ebenfalls wieder der Selbststärkung des Ego dient. Viele warten immer nur auf etwas, das eine negative Reaktion bei ihnen herausfordert, sie stört und ärgert, und es dauert selten lange, bis es so weit ist. »Das ist eine Schande«, sagen sie, »wie kann man bloß …« »Das ärgert mich.« Sie sind ebenso süchtig danach, sich aufzuregen und zu ärgern, wie andere nach Rauschdrogen. Indem sie negativ auf dies und das reagieren, bringen sie ihr Ichgefühl zum Ausdruck und stärken es.

Lang anhaltender Ärger wird als Groll bezeichnet. Einen Groll zu hegen heißt, ständig »gegen« etwas zu sein, und daher hat das Grollen bei vielen Menschen einen bedeutenden Anteil am Ego. Kollektiver Groll kann jahrhundertelang in der Psyche eines Volkes oder Stammes überdauern und einen nie endenden Kreislauf der Gewalt nähren.

Groll ist eine starke negative Empfindung, die mit einem manchmal weit zurückliegenden Ereignis aus der Vergangenheit verknüpft ist und die durch zwanghaftes Denken daran, »was jemand mir angetan hat« oder »was jemand uns angetan hat«, also durch ständiges Wiederabspulen einer Geschichte im Kopf, am Leben erhalten wird.

Groll hat auch schädliche Auswirkungen auf andere Lebensbereiche. Wenn du zum Beispiel gerade Groll empfindest und daran denkst, kann diese negative emotionale Energie deine Wahrnehmung von einem Ereignis, das im Moment geschieht, verzerren oder die Art und Weise beeinflussen, wie du mit jemandem sprichst oder umgehst. Groll aus einem einzigen Grund genügt, um große Teile deines Lebens zu vergiften und dafür zu sorgen, dass dich das Ego fest im Griff hat.

Du musst ehrlich sein, um erkennen zu können, ob du einen alten Groll hegst, ob du irgendjemandem in deinem Leben, einem »Feind«, noch immer nicht ganz vergeben hast. Wenn du ans Werk gehst, musst du dir den Groll sowohl auf der mentalen als auch auf der emotionalen Ebene bewusst machen; achte deshalb auf die Gedanken, die ihn nähren, und spüre den Empfindungen nach, mit denen der Körper auf diese Gedanken reagiert.

Versuch nicht, vom Grollen abzulassen.
Der
Versuch, davon loszukommen und zu vergeben, bringt nichts. Vergebung geschieht ganz von selbst, sobald du einsiehst, dass das Grollen keinen anderen Zweck hat, als ein falsches Selbstgefühl zu stärken und dem Ego zu dienen. Diese Einsicht ist befreiend. Wenn Jesus sagt: »Liebet eure Feinde«, geht es im Wesentlichen um die Auflösung einer der Haupt-Egostrukturen im menschlichen Geist. Die Vergangenheit hat keine Macht über dich, sie kann dich nicht davon abhalten, jetzt präsent zu sein.
Und was ist Groll denn schon? Eine Altlast von Gedanken und Emotionen.

Eckhart Tolle - Eine neue Erde





Montag, Mai 05, 2014

Beziehung - Eckhart Tolle

Aber brauchst du überhaupt eine Beziehung zu dir selbst?


Warum bist du nicht einfach du selbst?
Wenn du eine Beziehung zu dir selbst hast,
bist du zweigeteilt: »ich« und »mein Selbst«, Subjekt und Objekt.


Diese vom Denken geschaffene Dualität ist die Grundursache für all die unnötigen
Komplikationen, Probleme und Konflikte in deinem Leben.

­
Im Zustand der Erleuchtung bist du du selbst - »du« und »dein
Selbst« verschmelzen miteinander. Du beurteilst dich nicht und
bedauerst dich nicht, du bist nicht stolz auf dich, du liebst dich
nicht und hasst dich nicht usw.


Die durch die Selbstreflexion des Bewusstseins bewirkte Spaltung ist beseitigt,
ihr Fluch aufgehoben. Da ist kein »Selbst«, das du weiterhin nähren,
schützen oder verteidigen müsstest.


Wenn du erleuchtet bist, fällt eine Beziehung für dich weg:
die Beziehung zu dir selbst.


Sobald du diese Beziehung aufgegeben hast,
verwandeln sich all deine anderen Beziehungen in Liebesbeziehungen


Eckhart Tolle – Arbeitsbuch: Leben im JETZT – Seite 105



Mittwoch, März 26, 2014

Wie erschaffe ich Glück?

Wie generiere ich Glück?

Glück wird generiert durch SEIN.

SEIN                  =  Fühlen
Fühlen               =  EINS SEIN mit dem Leben
EINS SEIN        =  Leben fühlen

Leben fühlen      =  Atem fühlen
                          =  Energie im Körper fühlen
                          =  Zellen im Körper fühlen

Glück wird generiert durch wahrnehmen des Lebens.
Glück wird erschaffen durch wahrnehmen der Stille.


Wahrnehmen, erkennen, handeln
www.Gerda-Schwaer.de  



*

Montag, Mai 27, 2013

Das Gold liegt im Dunklen - Schattenarbeit

DAS GOLD IST IM DUNKLEN

Wir hegen die Vorstellung, dass etwas was göttlich ist, vollkommen sein muss.
Wir irren uns – das genaue Gegenteil ist der wahr.


 Um göttlich zu sein, muss etwas ganz sein, und ganz zu sein bedeutet, alles zu sein: das Positive und das Negative, das Gute und das Schlechte, das Heilige und das Teuflische.


Wenn wir uns die Mühe machen, unseren Schatten zu entdecken und seine Gaben, dann verstehen wir, was C.G. Jung mit dem Ausspruch gemeint hat: „DAS GOLD IST IM DUNKLEN.“ Jeder von uns muss dieses Gold finden, um sich mit dem heiligen Selbst wieder zu vereinen.



Debbie Ford ~ *Schattenarbeit*
www.systemische-hypno-therapie.de



*